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Schnarchtherapie

Schnarchtherapie

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Warum schnarchen wir?

Zwischen 10 und 30 % aller Deutschen leiden unter nächtlichem Schnarchen. Dadurch wird nicht nur die eigene Schlafqualität, sondern auch die des Bettnachbarn erheblich gestört.

Rhonchopathie kann verschiedene Ursachen haben:
Während des Schlafes entspannt sich die gesamte Muskulatur. So auch die der oberen Atemwege. Vor allem bei Rückenschläfern ist es nicht untypisch, dass in dieser Lage der Zungengrund in Richtung des Rachens rutscht und die Atemwege verengt. Zudem wirken sich Nasenatmungsbehinderungen, vermehrter Alkoholkonsum oder Übergewicht begünstigend auf das Schnarchen aus. Kieferfehlstellungen oder andere genetische bzw. anatomische Probleme können ebenfalls zu Rhonchopathie führen.

Das typische rasselnde Geräusch ergibt sich, wenn Gaumensegel und Zäpfchen in der Atemluft anfangen zu vibrieren. Stört das Schnarchen gar nicht oder nur unwesentlich Ihre Schlafqualität, so müssen Sie sich keine Gedanken machen.

Schlafapnoe

Geht das Schnarchen jedoch mit Atemaussetzern von ca. 10 Sekunden einher, sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen – dies ist ein Anzeichen für die sogenannte Schlafapnoe. Anders als beim einfachen Schnarchen wird der Rachenraum zwischen Gaumen und Zunge komplett blockiert. Die Atemluft kann nicht mehr richtig hindurchströmen. Jeder vierte Deutsche ist von Schlafapnoe betroffen, die erhebliche gesundheitliche Folgen haben kann. Die Atemaussetzer begünstigen nicht selten Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Störungen und erhöhen das Schlaganfall- und Herzinfarktrisiko.

Aktuelle Studien zeigen, dass eine direkte Verbindung zwischen Schlafapnoe und einem hohen Abnutzungsgrad der Zähne besteht. Daher wird der Zahnarzt bei einem Verdacht auf Schlafapnoe oder Rhonchopathie zu Ihrem ersten Ansprechpartner.

Das APNiA®-Gerät von BTI

Das APNiA®-System von BTI ist derzeit das einzige Gerät auf dem Markt, mit dem die Diagnose und Behandlung von Schlafapnoe erfolgreich durchgeführt werden kann.

Die Zahnarztpraxis Dr. Baumann verfügt über eines dieser Geräte und bietet Ihnen die Behandlung von leichter bis mittelschwerer Schlafapnoe sowie Rhonchopathie an.

Das Gerät besteht aus drei Komponenten:

1. ein elektronisches Gerät zur Schlafstudie
2. eine Software zur Diagnose
3. eine Aufbissschiene zur Behandlung

Elektronisches Gerät:

APNiA® ist ein kleines, leicht zu bedienendes Gerät. Zur Analyse des Schlafes ist lediglich das Anbringen einer Nasenkanüle und eines Pulsoximeters am Zeigefinger vor dem Schlafengehen nötig. Während des Schlafes erfasst das Gerät fünf verschiedene Informationen: den Atemfluss, die Oximetrie (Messung des Sauerstoffgehalts), die Herzfrequenz, die Körperposition und das Schnarchen.

Diagnose-Software:

Mit Hilfe der Software können die aufgezeichneten Informationen ausgewertet werden. Dies erleichtert die exakte Diagnose des Schweregrades der Apnoen bzw. der Rhonchopathie.

Intraorales Gerät APNiA®:

Wird bei Ihnen eine Schlafapnoe bzw. chronische Rhonchopathie diagnostiziert, kommt eine Aufbissschiene zum Einsatz. Diese wird individuell an Ihren Kiefer angepasst, um Ihnen die maximale Wirksamkeit aber auch ein angenehmes Tragegefühl zu ermöglichen.

Die Protrusionsvorrichtung APNiA® besteht aus je einer Schiene für Ober- und Unterkiefer. Die Schienenelemente sind über Tensoren miteinander verbunden. Sie verhindern, dass sich der Kiefer in Richtung der Atemwege verlagert und so die Luftzufuhr verhindert. Die Schlafapnoen werden dadurch reduziert.

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